Generalversammlung 2019 - FREIWILLIGE FEUERWEHR JESENDORF

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     131. Generalversammlung am 23. März 2019

Die diesjährige Generalversammlung der FFW Jesendorf fand am Sa. den 23.März im Gasthaus Schwab in Hub statt. Vorher hatte sich die Wehr zu einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, der von Pater Berger aus der Maria-Hilf Kirche Vilsbiburg zelebriert und von den Floriani Sängern begleitet wurde, in der Dorfkirche Jesendorf versammelt.
Zum Versammlungsbeginn um 20.00 Uhr begrüßte der 1. Vorstand Hans Staudinger als Gäste Bürgermeister Konrad Hartshauser, Kreisbrandinspektor Rudi Engelbrecht, den 1. Kommandanten Robert Niedermeier und den 1. Vorstand Robert Wünsch vom Patenverein Wippstetten zur 131. Generalversammlung der FFW Jesendorf. Danach rief er zum Totengedenken und im Anschluss daran zu einem kurzen Tischgebet auf, bevor das Abendessen serviert wurde.
Nach dem Essen ging es weiter mit der Tagesordnung. Schriftführer Matthias Buck verlas die Niederschrift der 130. Generalversammlung. Danach  berichtete 1. Vorstand Hans Staudinger in seinen Tätigkeitsbericht von insgesamt 23 verschiedenen Veranstaltungen, an denen die Jesendorfer Feuerwehrler im Laufe des Jahres teilgenommen und die sie zum Teil selbst veranstaltet haben. Dabei waren z. B. Teilnahmen am Osterpokalkegeln Fasslclub Kirchberg, an den Dorffesten in Wippstetten und Grießenbach, an den Christbaumversteigerungen befreundeter Wehren in Gerzen, Grießenbach und Wippstetten und nicht zuletzt ein mehrtätiger Ausflug nach Jesendorf in Mecklenburg-Vorpommern. Zu den eigenen Veranstaltungen zählen unter anderem das Dorffest in Jesendorf, die Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde, die Weihnachtsfeier, die Christbaumversteigerung und das Patenbitten der FFW Wippstetten. Zum Abschluss seines  Berichts gab Staudinger bekannt, das er zu den nächsten Vorstandswahlen in zwei Jahren sein Amt zur Verfügung stellen wird und nach 24 Jahren als 1. Vorstand nicht mehr antreten wird. Er bat die Versammlung, sich ab dem heutigen Tag Gedanken über seine Nachfolge zu machen.
  Da Kassier Manfred Dengler wegen Todesfall verhindert war, wurde der Kassenbericht vertretungsweise vom Kameraden Samuel Vilsmeier kurz und knapp vorgestellt. Die Kasse wurde von den Kassenprüfern Josef Niedermeier und Samuel Vilsmeier geprüft. Sie konnten keine Unstimmigkeiten feststellen und Kamerad Niedermeier schlug deshalb der Versammlung die Entlastung des Vorstands vor, die dann auch einstimmig beschlossen wurde.
Danach war der 1. Kommandant Johann Seimel mit seinem Jahresbericht an der Reihe. Er begrüßte als erstes noch einmal die Gäste, die Ehrenmitglieder und die passiven und aktiven Kameraden. In seinem Bericht ging es natürlich nicht um verschiedene Veranstaltungen, sondern um Übungen,

                                               Die geehrten und neu aufgenommenen Kameraden

Von links 1. Reihe: KBI Rudi Engelbrecht, Bürgermeister Hartshauser, Anton Altinger (Neuaufnahme), Tobias Königbauer (Neuaufnahme), Lukas Staudinger (Neuaufnahme), 1. Kommandant Johann Seimel und 1. Vorstand Hans Staudinger.
Von links 2. Reihe: Adolf Schimana, Joseph Bruckner, Franz Schiederer, Helmut Vilsmeier, Artur Zehentbauer, Jakob Finkenzeller
und Konrad Niedermeier.
Realeinsätze, Sitzungen, Besprechungen, Alarmierungen und Schulungen. Insbesondere erzählte er von einer Feuerlöscherschulung, die von der Wehr im vergangenen November für die Bevölkerung Jesendorfs veranstaltet wurde. Leider nahmen an dieser Veranstaltung nur zwei Bürgerinnen teil. Die aktiven Kameraden  haben im vergangenen Jahr an vierzehn Übungen, zwei Hauptübungen und vier Funkübungen teilgenommen. Zusätzlich kam es zu vier Alarmierungen. Zum Schluss seines Berichts gab er noch einen Ausblick auf das, was im kommenden Jahr auf die Wehr zukommt. Unter anderem wird eine Gruppe die Prüfung für ein Leistungsabzeichen ablegen müssen. Dann bedankte er sich noch einmal besonders beim 2. Kommandanten Willi Finkenzeller, der ihn doch des öfteren vertreten muss, bei den Gruppenführern, den Gerätewarten, der Presse, allen Kameraden und im besonderen deren Frauen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.
Als nächstes stand die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern auf der Tagesordnung. Anton Altinger, Tobias Königbauer und Lukas Staudinger wurden von der Versammlung einstimmig aufgenommen und vom Kommandanten mit dem Satz: „ Ein-und Austritt sind freiwillig, alles dazwischen ist Pflicht “ per Handschlag willkommen geheißen.
Im Anschluss daran wurden die Gäste um ihre Grußworte gebeten. Bürgermeister Hartshauser bedankte sich bei der Wehr für  ihre dauernde Einsatz- und Leistungsbereitschaft. Er sprach noch einmal die besondere Wetterlage im vergangenen Winter mit den vielen Schneebruchfällen und den daraus entstehenden Gefahren auch für die Feuerwehren an. Deshalb wird man im Herbst mit den Kommandanten der vier Gemeindewehren darüber sprechen, wie man für solche Schadensereignisse besser vorsorgen kann.
Sozusagen als Dankeschön an die Wehr gab er bekannt, das die Gemeinde den zu zahlenden Beitrag der Wehr an den Kreisfeuerwehrverband ab diesem Jahr übernimmtWeiter ging es mit Ehrungen für langjährige Mitglieder. So wurden für zehn Jahre Joseph Bruckner und Jakob Finkenzeller, für zwanzig Jahre Konrad Niedermeier, für vierzig Jahre Adolf Schimana, Helmut Vilsmeier und Artur Zehentbauer und für fünfzig Jahre Mitgliedschaft Franz Schiederer mit Ehrenurkunden von der Gemeinde ausgezeichnet. Weitere Ehrungen nahm KBI Rudi Engelbrecht vor. Er überreichte den Mitgliedern Helmut Vilsmeier, Artur Zehentbauer und Josef Samberger (leider nicht anwesend) für vierzig Jahre und Franz Schiederer für fünfzig Jahre aktiven Dienst eine Ehrenurkunde des Staates Bayern und zeichnete sie mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Gold aus. Verbunden mit diesen Ehrungen ist eine Woche kostenloser Aufenthalt im bayrischen Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch Gmain.
In seinen Grußworten ging er genauso wie der Bürgermeister noch einmal auf die besonderen Umstände und Gefahren während des vergangenen Schneechaos ein. Im Besonderen sprach er über das Thema Straßensperrung, da während dieser chaotischen Lage der Leitstelle über einen längeren Zeitraum nicht bekannt war, welche Straßen eigentlich befahrbar waren und welche nicht. Zum Schluss dankte er dem Bürgermeister noch dafür, das die Gemeinde immer und gerne bereit ist, ihre Wehren tatkräftig und vor allen Dingen auch finanziell zu unterstützen und zu fördern.
Kommandant Seimel gab bekannt, das die Wehr für Feste, an denen sie teilnimmt, neue Tafelbuben- und Mädel sucht. Diese sollen möglichst aus dem Kreise von Kindern der aktiven Kameraden kommen und forderte die Mitglieder auf, hierzu Vorschläge zu nennen. Da man aber nicht in den Verdacht kommen möchte, irgendjemand zu bevorzugen, wird deshalb bei mehreren Vorschlägen dazu durch Los entschieden. Leider fanden sich an diesem Abend keine Kandidaten. Deshalb wird  diese Angelegenheit noch einmal bei der Frühjahrsschulung am Sonntag, den 7. April, vorgetragen, besprochen und durchgeführt.
Zum Thema Wünsche und Anträge wurde von Kamerad Peter Winterstetter nachgefragt, wie man sich bezüglich der neuen DSGVO im Verein zu verhalten habe und was man dazu eigentlich wissen muss, weil doch in vielen Vereinen noch immer große Unsicherheiten dazu bestehen. Dazu konnte Bürgermeister Hartshauser kurze einleuchtende  und logische Erklärungen geben.
Zum Schluss gab auch der 1. Vorstand Staudinger noch einen kurzen Ausblick auf das, was auf die Wehr an Veranstaltungen in diesem Jahr zukommt. Er bat die Kameraden besonders um zahlreiche Teilnahme beim Gründungsfest der FFW Wippstetten, deren Patenverein die Jesendorfer ja bekanntlich sind. Pünktlich um 22.00 Uhr beschloss er die 131. Generalversammlung.
© Freiwillige Feuerwehr Jesendorf (Niederbayern)
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